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Eintrag vom 03.10.2018

@ Regent Berlin: Gedenktafel für Carl Gotthard Langhans enthüllt

© Agentur Baganz
Die Senatskulturverwaltung und die Historische Kommission zu Berlin haben die Gedenktafel zu Ehren von Carl Gotthard Langhans (1732-1808) enthüllt. Er war der Architekt des berühmten Brandenburger Tores, das er im Auftrag von König Friedrich Wilhelm II von 1788 -1791 errichtete. Ort der Feierlichkeit: das noble Fünf-Sterne-Superior-Hotel Regent Berlin am Gendarmenmarkt in der Charlottenstraße 49. Dort stand früher Langhans' Familienhaus. Von 1788 bis kurz vor seinem Tod wohnte er mit seiner Frau und den fünf Kindern darin. 

"Wir befinden wir uns hier passenderweise in unserem Salon Langhans, der nicht erst für diesen heutigen Ehrentag umbenannt wurde, sondern tatsächlich schon seit der Eröffnung des Hotels vor 22 Jahren so heißt", erläuterte Hoteldirektor Stefan Athmann in seiner Rede den 70 geladenen Gästen.
"Wir freuen uns darüber, dass wir nicht nur in unserem Hotel das Andenken an diesen bedeutenden Architekten hochhalten, sondern fühlen uns geehrt, dass auch mit der Gedenktafel außen an ihn erinnert wird."

Zu Langhans' weiteren, noch erhaltenen Bauwerken gehören die Kolonnaden in der Mohrenstraße, das Belvedere im Schlosspark Berlin-Charlottenburg sowie das Theater für das Schloss Charlottenburg. Er zählt zu den bedeutendsten Architekten, die in Berlin wirkten. Es finden sich in seinem Werk sowohl Barock-, Rokoko- als auch klassizistische Bauten. Seine Bedeutung als Baumeister liegt in der Verbindung von römischen und griechischen Elementen mit barocken sowie klassizistischen Formen. Langhans schuf seine Entwürfe anhand auf Reisen studierter Bauten. In England beeinflussten ihn zum Beispiel die klassizistischen Elemente der Brüder Robert und James Adam. Dank dieser Synthese wuchs sein Ruf als moderner Architekt. Das von ihm eingerichtete Marmorpalais im Neuen Garten in Potsdam gilt als das erste im Stile des Klassizismus ausgestattete preußische Schloss und zugleich als "Paradebeispiel des Frühklassizismus in Preußen". 1786 wurde Langhans Ehrenmitglied der Berliner Akademie der Künste, und 1788 wurde er zum Direktor des neu gegründeten Preußischen Oberhofbauamtes in Berlin ernannt. Die Ernennung brachte seinen Umzug nach Berlin mit sich. In der Charlottenstraße 49 setzte die Blütezeit seines Schaffens ein.

Die weiße Gedenktafel wurde von der GASAG gesponsert und von der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM) gefertigt. Auf ihr prangt folgender Text: "In einem Vorgängerbau dieses Gebäudes wohnte 20 Jahre lang bis kurz vor seinem Tode Carl Gotthard Langhans , 15.12.1732 - 1.10.1808, Architekt des Brandenburger Tores. Der schlesisch-preußische Baumeister (ab 1788 Direktor des Oberhofbauamtes in Berlin) zählt zu den Wegbereitern des Klassizismus in Deutschland. Er verband antike Elemente mit barocken und klassizistischen Formen. Mit seinen zahlreichen Werken prägte er den Baustil seiner Zeit."

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