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Eintrag vom 02.04.2019

Flugdrohnen verteilen Knöllchen am Gendarmenmarkt: der Aprilscherz des Bürgermeisters

Das Bezirksamt Berlin-MItte hat seine Bürger auf humorvolle Weise in den April geschickt. Bierernst wurde eine Pressemitteilung verschickt über eine angeblich neue Methode der Knöllchenerstellung per Flugdrohne. Im Mittelpunkt des Geschehens: der Gendarmenmarkt in der City. Aber lesen und lachen Sie selber…

Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel, informiert:
Nachdem die Bezirke Pankow und Tempelhof-Schöneberg seit März 2019 neue mobile Datenerfassungsgeräte (MDE-Geräte 3.0) für die Parkraumbewachung einsetzen, freut sich der Bezirk Mitte mitzuteilen, dass ab dem 23. April nunmehr die neueste technologische Entwicklung auf dem Feld der mobilen Datenerfassung zum Einsatz gebracht werden kann. Nach den Osterfeiertagen werden die beiden 3€-Parkzonen am Gendarmenmarkt und am Potsdamer Platz mit Hilfe zweier fliegender Drohnen (MDE 3.1) überwacht.
Ziel der Maßnahme ist eine effizientere und kostensparendere Überwachung der Parkzonen im Bezirk Mitte. Es handelt sich um ein bundesweites Pilotprojekt, das von der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LUBB) und dem Datenschutzbeauftragten des Bezirksamtes Mitte vorerst für zwölf Monate genehmigt wurde.

Virtuelle Knöllchen werden erstellt
 

Die Drohnen werden aus dem Rathaus Mitte in der Karl-Marx-Allee von geschulten Mitarbeiter(inne)n des Ordnungsamtes gesteuert und sollen in einer Höhe von acht bis zehn Metern bis zu einer Windstärke 5 (frische Brise) operieren. Mit Hilfe einer hochauflösenden Kamera, die über eine telezentrische Optik verfügt, können Angaben der in den PKWausgelegten Parkscheine und Vignetten voll automatisch und exakt ausgewertet werden. Im Falle eines Parkens ohne Parkschein wird ein virtuelles Knöllchen („Flug-Bowi“) erstellt, die dem Fahrzeughalter im Nachgang durch die Bußgeldstelle des Polizeipräsidenten zugeleitet wird.
Aufgrund des hohen Anschaffungspreises werden alle tätlichen Angriffe und Angriffsversuche auf die Drohne aufgezeichnet und die Daten unmittelbar an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet. Sollte sich der Einsatz der Drohne für die Überwachung der Parkzonen bewähren, ist eine Ausweitung auf andere Tätigkeitsfelder des Außendienstes des Ordnungsamtes vorgesehen – z.B. Überwachung von Busspuren und Radfahrwegen.

Bürgermeister lobt Vorreiterrolle des Bezirks


„Ich freue mich, dass der Bezirk Mitte abermals Vorreiter ist, wenn es darum geht, neue und innovative Wege zu gehen. Der amtliche Einsatz einer Drohne für die Parkraumüberwachung mag zunächst ungewöhnlich erscheinen. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass sich diese effiziente und klimafreundliche Technologie durchsetzen wird und andere Bezirke und Kommunen in Deutschland unserem Beispiel folgen werden.“
 

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