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Eintrag vom 05.07.2021

Ab 10. Juli 2021: Französischer Dom öffnet Aussichtsplattform

© Sebastian Greuner
Fast vier Jahre war der Französische Dom am Gendarmenmarkt wegen Sanierung geschlossen. Ab dem 10. Juli ist die Aussichtsplattform wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zur Feier der Wiedereröffnung gibt es am 10. und 11. Juli freien Eintritt für alle. Die Buchung von Zeitfenstertickets ist allerdings erforderlich unter www.franzoesischer-dom.berlin

Nach dem Aufstieg über 254 Stufen bietet sich in 40 Metern Höhe direkt unterhalb der barocken Kuppel ein spektakuläres 360-Grad-Panorama: Der Blick schweift über den Gendarmenmarkt, der als einer der schönsten Plätze Europas beinahe identischen Turm des Deutschen Doms und zum Konzerthaus. Zum Greifen nah sind neue Nachbarn wie das erst kürzlich eröffnete Humboldt Forum im Berliner Schloss, aber auch bekannte Highlights der Berliner Skyline wie der Fernsehturm, das Reichstagsgebäude und der Berliner Dom.

Neue Betreiberin der Aussichtsplattform und der Veranstaltungsräume im Französischen Dom ist seit dem 1. Juli die Berliner Agentur BESONDERE ORTE Umweltforum Berlin GmbH. Sie organisiert bereits seit 2015 das Veranstaltungsmanagement für die Französische Friedrichstadtkirche direkt hinter dem Dom. Gemeinsam haben Agentur und Französische Kirche ein Konzept erarbeitet, mit dem die Gebäude wieder zu lebendigen Orten im Herzen Berlins werden sollen. Die Eröffnung der Aussichtsplattform ist dafür der erste Schritt. Ende Juli soll das neue Restaurant „Hugo & Notte“ eröffnen, im September das Hugenottenmuseum und die Französische Friedrichstadtkirche. Anke Stopperich, Geschäftsführerin der BESONDERE ORTE Umweltforum Berlin GmbH, sagt: „Die Sanierung hat Dom und Kirche wieder miteinander verbunden. Wir planen eine Reihe von Angeboten, bei denen beide Gebäude besucht werden können.“ So soll die Plattform zukünftig bei Veranstaltungen länger geöffnet sein und die Besichtigung auch während eines Besuches des Museums, nach dem Gottesdienst, bei einem Essen im Restaurant oder bei Führungen auf dem Gendarmenmarkt möglich sein.

Der Französische Dom wurde 1780-1785 von Carl von Gontard im Auftrag Friedrichs des Großen als Schmuckturm ohne Funktion an die etwa 80 Jahre ältere Französische Friedrichstadtkirche angebaut. Im Zweiten Weltkrieg beschädigten Brandbomben das barocke Ensemble schwer, die Turmkuppel wurde zerstört. In den 1980er Jahren wurde der Dom mit neuer Aussichtsplattform und Glockenspiel wiederaufgebaut. Zwischen 2004 und 2006 wurde die Fassade saniert, die Sanierung des Inneren wurde zwischen September 2017 und April 2021 durchgeführt.

Öffnungszeiten: Im Sommer täglich von 11 bis 19 Uhr. Im Winter täglich von 11 bis 18 Uhr.
Freier Eintritt am 10. und 11. Juli 2021. Danach: 5,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro, Kinder bis 6 Jahren frei. Familienticket: 16 Euro Freier Eintritt für Empfänger*innen von Transferleistungen, Inhaber*innen des Berlin Pass und Begleitpersonen von Schwerbehinderten.

Weitere Informationen zu Ermäßigungen, Preisen für Schulklassen etc. finden Sie unter https://shop.franzoesischer-dom.berlin/. Zurzeit Online-Tickets mit Zeitfenster erforderlich. Buchung unter: www.franzoesischer-dom.berlin. Der Zugang zur Plattform ist nicht barrierefrei.

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