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Eintrag vom 20.09.2015

Neuer Berliner Erzbischof Heiner Koch tritt sein Amt an

Heiner Koch hat in der St.-Hedwigs-Kathedrale nahe des Gendarmenmarktes sein neues Amt als Berliner Erzbischof angetreten. Er steht nun an der Spitze von rund 410.000 Katholiken im Erzbistum, zu dem auch große Teile von Brandenburg und Vorpommern sowie ein kleiner Teil Sachsen-Anhalts gehören. An dem feierlichen Gottesdienst nahmen u.a. der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, Bundestagspräsident Norbert Lammert, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD) teil.
"Nehmen Sie mich auf Ihrem Weg mit", sagte Koch, der am 8. Juni von Papst Franziskus zum Erzbischof von Berlin ernannt worden war, zu den 600 Gästen, unter denen auch Vertreter anderer Religionen saßen. Sein Ziel sei es, die katholische Kirche in Berlin für Zweifelnde und Nicht-Gläubige zu öffnen. Er wolle so auch den Dialog mit anderen Religionen und die Ökumene voranbringen. 

Der rbb-"Abendschau" sagte der 61-Jährige, dass er zwei große Themen habe: "Die Frage nach Gott in dieser Stadt wach zu halten und die Menschen, die zu uns kommen." Die Flüchtlingsfrage sei "ein so großes Problem auch für uns als Kirche, dem müssen wir uns stellen."
Als Gesandter des Papstes legte der Apostolische Nuntius, Nikola Eterovic, Heiner Koch noch einmal feierlich das Pallium um. Mit dem schwarz-weißen Wollband zeichnet der Papst seit mehr 1400 Jahren die Erzbischöfe aus.
Koch war bisher Bischof von Dresden-Meißen und ist nun der Nachfolger von Rainer Maria Woelki, der vor einem Jahr nach Köln gegangen war. Der bekennende Fortuna Düsseldorf-Fan wird im Pfarrhaus der Gemeinde Heilige Familie in Berlin-Lichterfelde wohnen.

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