Highlights September 2015: Fischer, Jaroussky, Herbig, Gluzman, Borodin-Quartett, Padmore

Was für ein klangvoller Saison-Auftakt: Im September präsentiert das Konzerthaus den besten Counter-Tenor der Welt, Philippe Jaroussky! Zudem können sich die Zuhörer auf fantastische Kammermusik und Top-Dirigenten freuen. Gendarmenmarkt.de und das Konzerthaus Berlin präsentieren die Highlights.
Das Borodin Quartett begeistert mit anspruchsvoller Kammermusik. © Keith Saunders. Teaser: © Marco Borggreve

Im Konzerthaus Berlin ist es wieder soweit: die neue Saison 2015/16 beginnt! Der September lässt die ersten großartigen Musiker im Kleinen und Großen Saal zusammen kommen. Eröffnet wird die neue Konzertsaison am 4. September von den Schätzen des Hauses. Chefdirigent Iván Fischer tritt im beeindruckenden Großen Saal nicht nur zusammen mit dem Konzerthausorchester, sondern auch mit dem besten Countertenor der Welt auf – Philippe Jaroussky.
Jaroussky hat mit seiner gesanglichen Wandlungsfähigkeit fast alle Bühnen der Welt erobert. Als Artist in Residency war er bislang nur in seiner Heimat Frankreich zu erleben. Doch in dieser Saison des Konzerthauses ändert sich das und es gibt hierzulande zum ersten Mal eine Residency! Zum Auftakt verzaubert er mit einer ganz besonderen Komposition das Publikum: „Les Sonnets de Louise Labé“ von Marc-André Dalbavie, die eigens für ihn geschrieben wurde. In der zweiten Programmhälfte setzt Iván Fischer mit der traumhaften 7. Sinfonie von Gustav Mahler fort.
Dieses Konzert findet im Rahmen des vielfältigen Musikfestes Berlin in der Philharmonie am 6. September um 11 Uhr zum zweiten Mal statt.

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Doch auch altbekannte Berühmtheiten sind im Konzerthaus Berlin zu bewundern. Der 83-jährige Dirigent Günther Herbig feierte zahlreiche musikalische Erfolge. Von 1977 bis 1984 war er zudem Chefdirigent des Berliner Sinfonie-Orchesters, wie das Konzerthausorchester damals hieß. Seitdem besteht eine enge Verbundenheit zwischen Herbig und dem Haus, die ihn immer wieder an den Gendarmenmarkt zurückführt. Am 18. und 19. September findet jeweils um 20 Uhr im Großen Saal das Konzert des Konzerthausorchesters unter seiner Leitung statt. Er dirigiert Werke von Ravel, Beethoven und Tschaikowsky. Obendrein ist mit der Besetzung am Klavier eine weitere Weltberühmtheit zu Gast auf der Bühne des Hauses: Jonathan Biss. Der 34-jährige Amerikaner spielt das 2. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven und geht mit seiner intensiven und tief ergreifenden Spielart unter die Haut!

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Imposant geht es ebenso zu, wenn der russische Dirigent Andrey Boreyko zusammen mit dem Konzerthausorchester und dem brillanten Violinisten Vadim Gluzman auftritt. In der ersten Konzerthälfte ist das berühmte Violinkonzert von Max Bruch und in der zweiten Gustav Mahlers wundervolle 5. Sinfonie zu hören. Das Konzert findet am 24., 25. und 26. September jeweils um 20 Uhr im Großen Saal statt.

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Zusätzlich verzückt das Borodin–Quartett am 24. September um 20 Uhr im Kleinen Saal die Ohren. Das älteste aktive Kammermusikensemble begeht in diesem Jahr sein 70. Jubiläum und feiert das mit einer aufwendigen Tournee. Im Konzerthaus musiziert es ausgewählte Werke: das 2. Streichquartett des Namensgebers Alexander Borodin, das 13. Streichquartett von Dmitri Schostakowitsch sowie das 1. Streichquartett von Pjotr Tschaikowsky.

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150 Jahre – so alt wäre dieses Jahr der berühmte finnische Tonvisionär Jean Sibelius geworden. Zu Ehren seines ruhmreichen Schaffens präsentieren Musiker des Konzerthausorchesters eine Kammermusik-Matinee. Dabei führen sie eine ganz spannende Auswahl aus Sibelius' Kammermusik auf, die am 27. September um 11 Uhr im Kleinen Saal zu genießen ist.

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Einen musikalischen Hochgenuss gibt es auch am 28. September, wenn der britische Tenor Mark Padmore und der südafrikanische Pianist Kristian Bezuidenhout gemeinsam um 20 Uhr im Kleinen Saal auftreten. Die erfolgreichen Künstler verleihen dem Abend eine wundervolle Note, in dem sie selten zu hörende Lieder von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven aufführen.


Eintrag vom 02.09.2015


Weitere Bilder zu diesem Artikel

Iván Fischer. © Marco Borggreve
Mark Padmore. © Marco Borggreve
Vadim Gluzman. © Marco Borggreve


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