Highlights Juni 2015: Fischer, Jurowski, Blacher, Volodos, Kusaka, Tag der offenen Türen

Der Sommermonat Juni erwärmt auch die Herzen der Klassikliebhaber. Ob Strawinski, Beethoven, Bach oder Schostakowitsch: Das Programm ist reichhaltig und gefühlvoll. Gendarmenmarkt.de und das Konzerthaus Berlin präsentieren die Highlights für den Juni.
Iván Fischer, Chefdirigent des Konzerthausorchesters. © Marco Borggreve

Mit den wärmer werdenden Sommermonaten steigen gleichzeitig auch die Temperaturen im Konzerthaus Berlin. Im Juni erwartet Sie ein Programm emotionaler Vielfalt und musikalischer Fülle bei dem es keineswegs langweilig wird.
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Chefdirigent Iván Fischer und das Konzerthausorchester Berlin entführen das Publikum am 12. und 13. Juni in die musikalische Märchenwelt des frühen 20. Jahrhunderts. Neben Igor Strawinskys „Der Feuervogel“, welches bereits einen Tag zuvor bei der erfolgreichen Reihe „Mittendrin“ für Feuer und Flamme sorgt, steht Bela Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ auf dem Programm, worin die Hörer durch finstere Gemäuer und Tränenseen geführt werden.

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Einen weiteren sinfonischen Höhepunkt des Konzerthausorchesters präsentieren gleich zu Anfang des Monats, nämlich am 4., 5. und 6. Juni, Vladimir Jurowski und der Geiger Kolja Blacher mit dem 2. Violinkonzert von Dmitri Schostakowitsch und der 1. Sinfonie von Anton Bruckner. Das bereits eingespielte Paar erfüllt die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Konzertabend, denn so wie der in Berlin lebende Blacher eine intensive Beziehung zu Schostakowitschs Werken pflegt, wird Jurowski für seine freche, gewagte Interpretation der Sinfonien von Bruckner schon längst gefeiert.

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Am 14. Juni laden das Konzerthaus Berlin und die Philharmonie Berlin erstmals gemeinsam zum Tag der offenen Türen und damit zu einem Tag voller klassischer Vielfalt ein. Natürlich sind beide Chefdirigenten mit ihren Orchestern zu erleben, aber auch Kammerkonzerte, Proben, Workshops sowie Veranstaltungen für das junge Publikum sind Teil des abwechslungsreichen Tages. Ein besonderer Höhepunkt: Das große „Wunschkonzert aus 100 Werken“ mit dem Konzerthausorchester Berlin und Iván Fischer um 11.00 Uhr im Großen Saal des Konzerthauses. Und schon auf dem Gendarmenmarkt selbst werden an diesem Sonntag die Besucher des Konzerthauses von Musikern begrüßt, die auf der zusätzlichen Bühne vor der Freitreppe ihr Können zum Besten geben und die Gäste zum Verweilen und Vergnügen einladen.

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Zum Abschluss seiner Residency wird es besonders sinnlich und malerisch mit dem Pianisten Arcadi Volodos. Beim Late-Night-Konzert am 19. Juni spielt er um 22.00 Uhr Werke des französischen Komponisten Frederic Mompou, die ganz im Zeichen der französischen Intimität stehen. Passend zur Tageszeit kann man mit ruhigen Klängen, langen Pausen und minimalistischen Elementen den Tag abklingen lassen. Außerdem präsentiert Volodos sich am 16. Juni solistisch mit den Klassikern der Klaviermusik. Auf dem Programm stehen Werke von Beethoven, Brahms und Schubert, die der virtuose Pianist mit einer Leichtigkeit aufführt.

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Das Konzerthaus Kammerorchester spielt am 25. Juni mit dem chinesischen Geiger Ning Feng, der bereits in der letzten Saison sein sinfonisches Debüt mit dem Konzerthausorchester unter Iván Fischer gab. Auf dem Programm steht dieses Mal neben dem Konzert für zwei Violinen und Orchester von Johann Sebastian Bach, welches er zusammen mit der Konzertmeisterin Sayako Kusaka aufführt, das „Concerto funèbre“ von Karl Amadeus Hartmann und die Serenade für Streichorchester von Antonín Dvořák.
 


Eintrag vom 26.05.2015


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Arcadi Volodos. © Marco Borggreve
Kolja Blacher. © Bernd Bühmann
Sayako Osaka. © Uwe Arens


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