Guter Fang: Frische Fisch-Filets und delikate Meeresfrüchte im Seaside in Berlin-Mitte

Von den Tiefen des Meeres in den Hauptstadt-Dschungel: Das Seaside am Gendarmenmarkt bietet frischen Fisch und ein raffiniertes Restaurant-Konzept mit maritimem Flair. Warum Sie diesen Gastro-Hotspot nicht verpassen dürfen…
Das Seaside in der Mohrenstraße in Berlin-Mitte bietet drinnen 80 und draußen 40 Gästen Platz. © Seaside

Gastronomisch gesehen ist das Zentrum von Berlin eine wahre Wundertüte. Hier finden die Genießer kulinarischer Köstlichkeiten die gesamte Angebotspalette der heimischen und internationalen Küche. Ob schlicht, schick, vegan oder medium rare – wonach es dem Hauptstadt-Besucher auch immer gelüstet, rund um den Gendarmenmarkt muss er nicht viele Schritte tun. Jetzt gesellt sich zu den zahlreichen Restaurants ein neues Lokal, das seine letzte, noch unerfüllte Sehnsucht stillt: unkompliziert schmackhafte und frische Fischgerichte speisen, ob zum Lunch, zum Dinner oder als Fish'n'Chips zum Mitnehmen.

Das Seaside in der Mohrenstraße hat gerade erst eröffnet, und schon stehen die Kunden Schlange. Mittags sind es die Büromitarbeiter aus der Umgebung, abends die Berliner, die einen besonderen Abend in der City bei Fisch und Weißwein verbringen möchten. Reservierungen werden zu diesen Zeiten schon jetzt empfohlen. Das Besondere am Seaside: Hier kann sich jeder sein Stück Fisch selber auswählen. Doch dazu später mehr…

Hinter dem neuen Gastro-Tempel nahe der Friedrichstraße stecken zwei Paare mit der Vorliebe für gutes Essen und einem großen Traum: einem eigenen Restaurant. Denise und Adrian Budack stammen aus Berlin, arbeiten eigentlich als Musikmanagerin und Verkehrspilot. Zsuzsanna Toth aus Budapest war vorher Innenarchitektin, Krisztian Soha verdiente sein Geld als Werbefachmann. Denise Budack zu Gendarmenmarkt.de: „Wir sind schon immer sehr gerne und viel zusammen gereist und waren fasziniert von der Idee, einen Teil der Küsten dieser Welt in die Großstadt Berlin zu holen – und damit auch das Gefühl, das Erlebnis und den Genuss, den man bei einem Besuch an der Küste erlebt.“

Der Gendarmenmarkt war als Standort schnell gefunden. Das Seaside bietet Top-Qualität an. Die Klientel, die in Mitte lebt und arbeitet, legt großen Wert auf eine gute Ernährung in einem schönen Ambiente. Budack: „Das Konzept ist außerdem genau auf das moderne, schnelle Leben einer Großstadt abgestimmt, um dem Seaside die lebendige, urbane Atmosphäre zu verleihen, die den Gründern bei ihrer Idee vorschwebte.“

Doch was ist nun das einzigartige Konzept des Seaside? Denise Budack erklärt: „Der Gast kann sich genau seinen Fisch oder sein Stück Fisch an der täglich wechselnden Frischfischtheke auswählen. Natürlich gehört zum Angebot auch eine breite Auswahl an Meeresfrüchten. Das gewählte Produkt wird wie auf einem Markt abgewogen und nach Gewicht berechnet. Von da geht es direkt in die offen einsehbare Showküche zur Zubereitung.“

Der Fisch ist dabei immer ganz frisch. „Das Seaside wird täglich mit frischer Ware beliefert, weshalb sich auch das Angebot in der Auslage täglich ändert. Nur was am Tag oder in der Nacht zuvor gefangen wurde, schafft es bei uns in die Auslage.“ Zum Fisch können Beilagen wie Süßkartoffelsalat oder Blattspinat bestellt werden, das Stück Fisch wird pur, mit Kräutern gewürzt, einer Zitrone und den hausgemachten Dips wie Buttermilch-Kaviar-Dip serviert.

Wer mag, kann seine Gerichte aber auch herkömmlich bestellen. Da sind schmackhafte Vorspeisen, darunter gratinierte Austern oder Ceviche, und klassische Hauptgerichte wie der Lachsburger oder Fish’n’Chips (die es übrigens auch "to go" am hauseigenen Straßenverkaufsstand gibt). „Allen Gerichten ist die bodenständige Präsentation, ohne viel Chichi, gemein. Das Produkt und dessen Geschmack sollen für sich sprechen“, so Denise Budack. Zum Essen können die Gäste dann einen passenden Weißwein aus der gekonnt zusammengestellten Karte wählen.

Eingerichtet ist das Seaside so, wie auch die Küche schmeckt: nordisch-kalifornisch. Weiß und Blau dominieren als Farben, rote Akzente beleben den Raum. Holz trifft auf Glas, das Ambiente wirkt einfach und doch edel, rustikal und dennoch elegant. „Wir haben uns durch die verschiedenen Baustile und architektonische Einflüsse, die uns auf unseren Reisen durch die Welt begegnet sind, inspirieren lassen“, erzählt Denise Budack. Eine Architektenfirma setzte die Vorstellungen des Quartetts schließlich um.

Um die 30 Mitarbeiter beschäftigt das Seaside mittlerweile, drinnen finden 80 Gäste Platz, draußen können 40 Besucher sitzen. Auch Prominente ließen sich hier schon blicken, zum Beispiel Sport-Moderator Waldemar Hartmann. Budack: „Wir sind besonders stolz, dass wir das Konzept nahezu genau so verwirklichen konnten, wie wir es zu Beginn der Unternehmung vor zwei Jahren geplant haben. Und dies als gastronomische Neulinge – allen Unwägbarkeiten und Hindernissen zum Trotz. Natürlich geht unser Herz auf, wenn wir sehen, dass das Seaside und unsere intensive Arbeit von den Gästen vom ersten Tag an hervorragend angenommen werden.“

Der nächste Schritt der vier erfolgreichen Restaurant-Besitzer: in anderen deutschen Großstädten weitere Seaside-Dependancen zu eröffnen. Doch nun wird erst einmal Berlin groß gemacht. Was essen die Chefs denn selber am liebsten im Seaside? Denise Budack: „Ich liebe die gebratene Regenbogenforelle, Adrian ein Pfund Riesengarnelen, Krisztian die gratinierten Austern und Zsuzsanna gegrillten Oktopus.“


Eintrag vom 12.09.2016


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