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Eintrag vom 23.04.2015

Gendarmenmarkt ist Schauplatz für Golfstaaten-Soap

Rund 220 Millionen Zuschauer können demnächst den Gendarmenmarkt im Fernsehen bestaunen. Allerdings nicht in Deutschland, sondern in den Golfstaaten: Der Gendarmenmarkt ist Schauplatz der neuen arabischen Serie "Memory of a Paper", die seit Mitte März in Berlin gedreht wird. 30 Folgen á 45 Minuten werden es sein, das Budget beträgt vier Millionen Euro.
Bereits ab Mitte Juni wird die Soap dann zu sehen sein, vier große arabische TV-Sender haben die Serie bereits gekauft, darunter MBC. Der Clou: Während des Ramadans (18. Juni bis 16. Juli) werden die höchsten Einschaltquoten erzielt: Mit über 220 Millionen Zuschauern wird gerechnet. Ein gute Werbung für Berlin.
Das Projekt gehört zu den aufwendigsten Produktionen, die arabische Filmteams im Ausland je realisiert haben, insgesamt sieben Wochen wird unter der Führung von Regisseur Ali al Ali gedreht. Neben dem Gendarmenmarkt werden folgende Ort zu sehen sein: Brandenburger Tor, Frankfurter Allee, Humboldt-Universität, Köpenicker Altstadt, Kurfürstendamm, Schiffbauerdamm, Schloss Charlottenburg, Prenzlauer Berg, Tiergarten mit dem Teehaus im Englischen Garten und dem Café am Neuen See.
Die Handlung: Kuwaitische Studenten verlassen zum ersten Mal ihr Heimatland, um an der Humboldt-Universität in Berlin zu studieren. Es folgen Herzschmerz, Sehnsucht, und anderes Gefühls-Chaos. Da heilt die Hauptstadt Wunden: In einer Szene vor der Humboldt-Universität sitzt eine arabische Frau mit Liebeskummer. Eine junge Deutsche kommt und tröstet sie: "Warum weinst du? Du bist doch in Berlin!"

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