"An Guadn" in Berlin-Mitte: Der Rote Jäger bietet österreichische Küche auf einer richtigen Almhütte

Krosse Grillhaxe, Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn: Wer die österreichische Küche liebt, kann jetzt in Berlin-Mitte ein neues kulinarisches Zuhause finden. Der Rote Jäger setzt auf frische Zutaten, originale Atmosphäre und neben Klassikern auch auf raffinierte Gerichte, die Sie nur dort bekommen.
Die gemütliche Wirtsstube im Restaurant Roter Jäger. Hier lässt es sich bei Alm-Flair hervorragend speisen, ob mit der Familie oder den Bürokollegen. © Roter Jäger

Die Alpen – Quell der Regeneration für Körper und Seele. Auf jeder Tour erfreuen das Wander- und Wintersportherz auch die Almhütten, die plötzlich verstohlen durch die Landschaft lugen, oder schon von weitem durch den typischen Blasmusik-Sound zu orten sind. Berlin liegt viele Kilometer weit von Österreich entfernt, und Berge sind hier – bis auf den schnell zu erklimmenden Kreuzberg – eigentlich auch nicht zu entdecken. Aber eine Almhütte, die gibt es jetzt. Mit schmackhaften Speisen, die so frisch sind, als ob die Zutaten dafür gerade auf 3.000 Höhenmetern geschlachtet, gemolken, geerntet und in einer urigen Küche vom Hütt’n-Besitzer selber zubereitet worden wären.

Das Restaurant in der geschichtsträchtigen Jägerstraße am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte läuft vom Start weg richtig gut. Die Angestellten der umliegenden Unternehmen haben die Almhütte schnell für sich entdeckt; mittags ist das holzvertäfelte Lokal proppenvoll. Das Haus selber gibt es schon seit 1690, früher befand sich hier u.a. mal der Königliche Jägerhof. Die Küche ist indes nicht ganz so urig wie oben beschrieben, sondern topmodern, gläsern und befindet sich recht unüblich im ersten Stock. Sie ist ein Relikt von TV-Koch Christian Rach, der hier von 2010 bis 2013 für RTL seine Lehrlinge brutzeln ließ und dafür eine von Kameras einsehbare Showküche benötigte. Und so kann heute jeder Gast, der oben speist, den Köchen bei der Arbeit zuschauen.

Vor allem in der Adventszeit dürfte das häufiger der Fall sein: In der ersten Etage lassen sich bestens Veranstaltungen wie Weihnachtsfeiern abhalten. Außerdem lockt dort eine Smoker’s Lounge mit echtem Alm-Panorama. Wie der Inneneinrichter das in die Fenster gezaubert hat, schauen Sie sich am besten mal selber an…

Apropos Inneneinrichter: In nur drei Monaten hat das Gastro-Team das Restaurant mit Holz vertäfelt und so zur Almhütte verwandelt. Auf 400 Quadratmetern können sich 250 Gäste niederlassen, in so wohlklingenden Räumlichkeiten wie Wirtsstube, Kammerl, Kucherl – oder eben bei wärmeren Temperaturen auf der Holzbank auf der Terrasse. Die Karte liest sich wie das Best-of der österreichischen Küche: vom Backhendlsalat über das klassische Wiener Schnitzel, die krosse Grillhaxe bis hin zum hausgemachten Apfelstrudel. Wobei das Wort hausgemacht hier überflüssig ist, denn hier wird alles selber produziert, sogar das Brot. Soweit die Evergreens. Werktags begeistert eine abwechslungsreiche Mittagskarte, bei der das Menü höchstens 9,90 Euro kostet. Na dann: An Guadn (= Guten Appetit)!
 


Eintrag vom 17.11.2016


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© Roter Jäger
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